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Werden in die Klimaberechnungen auch Vulkanausbrüche incl. Erwärmung, Ascheflug und ähnliches einbezogen?

 

Antwort

Ballon-Experiment am Karymsky Vulkan, Kamchatka/Russland

Foto: Thomas Walter, Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ

Ja, es ist richtig, die Klimasimulationen berücksichtigen unterschiedliche Prozesse, die die Strahlungsbilanz der Erde beeinflussen, und damit die Entwicklung des Klimas der Erde. Darunter sind in erster Linie die variable solare Strahlung zu nennen, sich ändernde Treibhausgase (CO2, Methan, Lachgas u.a.), Aerosole (wichtig auch für die Wolkenbildung) sowie der Einfluss beobachteter Vulkanausbrüche (Staub und Schwefelemissionen). Für Szenarien zukünftiger Klimaentwicklungen werden Prognosen der Treibhausgasentwicklung (insbesondere die Zunahme der CO2-Emissionen auf der Basis von möglichen wirtschaftlichen Entwicklungen) aber auch z.B. mögliche Vulkanausbrüche aufgrund statistischer Verteilungsmuster mit berücksichtigt.

Diese Frage beantwortete Dr. Klaus Grosfeld, Geschäftsführer von REKLIM, Helmholtz-Verbund „Regionale Klimaänderungen“.