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Was ist mit neuen Möglichkeiten für Jugendliche?

 

Antwort

Beim Jumprock-Konzert 2006/Dettingen

Foto: Albrecht E. Arnold / pixelio.de

Per Definition der UN-Generalversammlung gehören zu „den Jugendlichen“ alle Menschen zwischen 15 und 24 Jahren. In die Jugendzeit fallen die Pubertät, das Ende der Schulzeit, der Beginn der Berufsausbildung oder des Studiums, die Abnabelung vom Elternhaus und die Identitätsfindung. Es passiert also sehr viel in dieser Zeit und es gibt viel zu entscheiden. Dem gegenüber stehen – eigentlich – unendlich viele Möglichkeiten – vielleicht zu viele…?
Im April 2013 veröffentlichte die UNICEF eine Studie zu Kindern und Jugendlichen in Industrienationen. Aus materieller Sicht geht es der deutschen Jugend im internationalen Vergleich sehr gut, Deutschland nimmt hier Platz 6 ein. Gerade die schulischen Leistungen haben sich stark verbessert – Deutschland landete auf Platz 3. Auf Platz 1 ist Deutschland bei der Suchtprävention: Immer weniger Jugendliche beginnen mit dem Rauchen, Alkohol und Cannabis werden immer seltener konsumiert. Erschreckend erscheint bei diesen Fakten die Selbsteinschätzung der jungen Generation in punkto Zufriedenheit: Deutschland hat hier nur Platz 22! Bei der Vorstellung des UNICEF-Berichtes sagte Hans Bertram vom Deutschen UNICEF-Komitee: „Die einseitige Konzentration auf Leistung und formalen Erfolg führt dazu, dass sich viele Kinder und Jugendliche ausgeschlossen fühlen. Unsere an Ressourcen reiche Gesellschaft versagt offensichtlich dabei, allen Mädchen und Jungen Hoffnung und Perspektiven auf gerechte Teilhabe zu geben.“ Rührt die Frage aus diesem „Unglücklichsein“?

Diese Frage beantwortete Dr. Susann Beetz vom Ideen2020-Team in Absprache mit dem Deutschen Komitee der UNICEF.