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Wird der Film „I, robot“ Realität?

 

Antwort

Foto: Karlsruher Institut für Technologie

Der Science-Fiction-Film „I,Robot“ kam 2004 in die Kinos, interessanterweise nach einem Buch aus den 50er Jahren. Im Jahre 2035 helfen Robots, künstliche Wesen, den Menschen in allen Lebensbereichen, z.B. im Haushalt. Doch dann beschließt die zentrale Steuerungseinheit der Robots V.I.K.I. die Macht zu übernehmen. Nach ihrer Computerlogik kann sie die Menschheit am besten beschützen, denn dafür ist sie programmiert, wenn sie die Menschen entmündigt, damit sie aufhören Kriege zu führen und die Erde zu vergiften.
Roboter, die uns lästige Arbeiten abnehmen, wie das Ausräumen der Geschirrspülmaschine, die uns schwere Arbeit erleichtern, wie die Ernte auf dem Feld, die uns schützen, wie das Vorwarnen bei einer Unfallgefahr, sind keine Science Fiction mehr. Wir müssen uns dennoch kritisch überlegen, welche Rolle wir als Menschen für einander eigentlich spielen und welche Funktionen und Interaktionen wir der Technik überlassen wollen. Dazu braucht es einen sozialen, ethischen und kulturellen Diskus.
Ich persönlich denke nicht, dass wir Menschen uns jemals das Heft aus der Hand nehmen lassen. Denn was wäre das für ein Leben, das nur auf rationaler Logik fußt?

Diese Frage beantwortete Dr. Susann Beetz vom Ausstellungsprojekt „Ideen 2020“.