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Was ist ein „Biomarker“?

 

Antwort

1_Blutentnahme

Foto: DKFZ, Jörg Hoheisel

Biomarker sind Substanzen, die dabei helfen, biologische Zustände oder Prozesse einzuschätzen. In der Medizin werden beispielsweise Proteine, Gene oder Zellen als Biomarker eingesetzt, um den Gesundheitszustand eines Menschen zu beurteilen. Biomarker müssen aber nicht immer nur mit Krankheiten zu tun haben: Ein typischer Biomarker-Test ist etwa der Schwangerschaftstest, der den Gehalt eines bestimmten Hormons im Urin erfasst.

Manchmal zeigt das bloße Vorhandensein des Biomarkers – zum Beispiel im Blut oder Urin des Patienten – dass eine Krankheit vorliegt. Oder die Menge des Biomarkers wird gemessen: je mehr Biomarker, desto wahrscheinlicher ist eine bestimmte Erkrankung.

Durch einen Biomarker-Test kann man auch herausfinden, ob jemand ein erhöhtes Risiko besitzt, später einmal an einer Krankheit zu erkranken – beispielsweise an bestimmten Krebsarten oder an Alzheimer. Andere Biomarker-Tests können zeigen, ob und wie ein Medikament bei einem bestimmten Patienten wirkt.

Diese Frage beantwortete Saskia Blank vom Ideen 2020-Team in Absprache mit der Stabsstelle „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ des Deutschen Krebsforschungszentrums.